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Anbieter und somit verantwortlich für die geschäftsmäßige und kommerzielle Website im Sinne des § 5 des Telemediengesetz in Funktion als Kerngesetz des Elektronischer-Geschäftsverkehr-Vereinheitlichungsgesetz ElGVG und des Gesetzes zur Regelung der Rahmenbedingungen für Informations- und Kommunikationsdienste (IuKDG), ist die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Köln (ACK Köln),  vertreten durch den Vorsitzenden des Vorstands:

 

Msgr. Rainer Fischer - Vorsitzender - (Röm.-Kath. Kirche)
Bonner Str. 528d
50968 Köln
Tel.: 0221 - 2 61 36 495
Fax 0221 - 261 36 491
Email: vorstand@oekumene-koeln.de

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ACK

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50 Jahre Ökumenismusdekret

Sehr geehrte Schwestern und Brüder in Christus,

in diesem Jahr ist es genau 50 Jahre her, dass das II. Vatikanische Konzil das Ökumenismusdekret verabschiedete. Dieses Dokument trug wesentlich dazu bei, dass die Römisch-Katholische Kirche sich aktiver als je zuvor in die Ökumenische Bewegung einbrachte. Aus diesem Anlass wird in allen kath. Bischofskirchen Deutschlands ein Ökumenischer Dankgottesdienst gefeiert. So auch im

Kölner Dom, am 21. November 2014 um 19:30 Uhr,

zu dem Sie natürlich herzlich eingeladen sind.– Ebenso bitten wir Sie, Ökumenische Gremien und Interessierte in Ihrer Gemeinde auf diesen Gottesdienst aufmerksam zu machen und dazu einzuladen.

 

Entstehung

Entstehung und Ziel der ACK Köln

Am 18. Oktober 1989 schlossen sich Vertreter/innen christlicher Kirchen und Gemeinschaften in Köln und Umgebung zur "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln" (ACK Köln) zusammen. Die ACK Köln setzt auf institutionalisierter Ebene die Arbeit des "Ökumenischen Arbeitskreises der Kirchen in Köln" fort, der seit dem 11. April 1962 seinen Beitrag zur Förderung der sichtbaren Einheit der Christenheit, dem Ziel der ökumenischen Bewegung, leistete.

Ökumene ist mehr als die Zusammenarbeit zwischen evangelisch-landeskirchlichen und römisch-katholischen Christen, wie dies hierzulande oft verkürzt gesehen wird. In der ACK wird die Gemeinschaft mit allen Kirchen: den Orthodoxen, Altkatholiken, Baptisten, Methodisten und anderen Freikirchen gesucht und gepflegt. Voraussetzung für die Zugehörigkeit zur ACK ist die Anerkennung der Basiserklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen von Neu Delhi 1961: Die in der ACK miteinander verbundenen Kirchen "bekennen den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland und trachten darum, gemeinsam zu erfüllen, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes".

Zu den Aufgaben der ACK gehört es, durch theologische Gespräche (z.B. über Glaubensbekenntnis, Mission und Evangelisation, Taufe, Eucharistie, Kirche und Amt) die ökumenischen Beziehungen zu vertiefen, Spannungen zwischen den Kirchen abzubauen und gemeinsame Empfehlungen zu erarbeiten. Die ACK tritt ein für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung wie auch für eine gerechte Gemeinschaft von Frauen und Männern in der Kirche. Die ACK versteht Ökumene als Gemeinschaft aller Christen und Kirchen in der Überwindung konfessioneller, nationaler, kultureller und sozialer Grenzen. Sie versteht die sichtbare Einheit der Christenheit auch als ein Zeichen der Einheit aller Menschen

Satzung

Satzung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln (ACK Köln)

Die ökumenische Bewegung lebt von vielfältigen Begegnungen und Initiativen. Sie braucht aber auch Strukturen und Institutionen, die diese Begegnungen unterstützen und ihnen Kontinuität verleihen.
Deshalb haben sich am 18. Oktober 1989 Vertreter/innen christlicher Kirchen und Gemeinschaften in Köln und Umgebung zur "Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Köln" (ACK Köln) zusammengeschlossen. Die ACK Köln setzt auf institutionalisierter Ebene die Arbeit des "Ökumenischen Arbeitskreises der Kirchen in Köln" fort, der seit dem 11. April 1962 seinen Beitrag zur Förderung der sichtbaren Einheit der Christenheit, dem Ziel der ökumenischen Bewegung, leistete.
Die ACK hat am 10.5.2000 ihre Satzung vom 14. November 1990 revidiert und verabschiedet.

§1 Grundlage

Die ACK Köln ist eine Gemeinschaft von Kirchen und Gemeinden, die - mit den Worten der Basiserklärung des Ökumenischen Rates der Kirchen von Neu Delhi 1961 - "den Herrn Jesus Christus gemäß der Heiligen Schrift als Gott und Heiland bekennen und darum gemeinsam zu erfüllen trachten, wozu sie berufen sind, zur Ehre Gottes, des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes."
Die ACK sucht nach Wegen, wie in den verschiedenen Kirchen und Gemeinden, die in Jesus Christus geschenkte Einheit heute in Gottesdienst, Zeugnis und Dienst sichtbar werden kann.
Die ACK Köln setzt sich ein für das Ziel einer ökumenischen Kirchengemeinschaft in versöhnter Verschiedenheit.

§2 Aufgaben

Die ACK Köln will mit ihrer Arbeit zu besserem gegenseitigen Verstehen, zu vertiefter Erkenntnis und intensiverem Leben der Gemeinschaft ihrer Mitglieder (koinonia) beitragen.
Schwerpunkte ihrer Arbeit sind neben grundlegender und notwendiger Information und Koordination

  • im Bereich des Gottesdienstes (leiturgia):
    • gemeinsame Gottesdienste
    • Anregungen für die gemeinsame Gestaltung der jährlichen Gebetswoche für die Einheit der Christen
  • im Bereich von gemeinsamem Zeugnis (martyria):
    • Wahrnehmen der gemeinsamen missionarischen Verantwortung
    • Gespräche zu theologischen, gesellschaftspolitischen und sozialethischen Fragen
    • Verbindung zum christlich-jüdischen Dialog
    • Dialog mit Menschen anderer Religionen
    • Stellungnahme zu kommunalen und gesellschaftlichen Vorgängen
  • im diakonischen Bereich (diakonia):
    • Anregungen und Beiträge zu gemeinsamer Wahrnehmung von diakonischen und sozialen Aufgaben
    • Erarbeitung und Bereitstellung von Hilfen zur Begleitung konfessionsverbindender Ehen und Familien
    • Unterstützung von Anliegen fremdsprachiger Christen und Gemeinden
    • Überlassen von Räumlichkeiten
    • Beratung und Vermittlung bei Konflikten zwischen einzelnen Mitgliedern
    • Beteiligung am ökumenischen Prozess für Gerechtigkeit Frieden und Bewahrung der Schöpfung

 

§3 Mitgliedschaft

  1. Mitglieder
    Mitglied kann aus dem Bereich der Region Köln jede Kirche oder kirchliche Gemeinschaft werden, die die Grundlage und Aufgaben der ACK Köln bejaht und daran mitzuwirken bereit ist.
  2. Ständige Gäste
    1. Kirchen und kirchliche Gemeinschaften, die eine volle Mitgliedschaft nicht oder noch nicht eingehen wollen, können als ständige Gäste mit jeweils einem Vertreter mit beratender Stimme aufgenommen werden.
    2. Ökumenische Gruppen, die für den Bereich der Stadt bzw. der Region Köln Verantwortung tragen, können als ständige Gäste mit jeweils einem Vertreter mit beratender Stimme aufgenommen werden.
  3. Aufnahme
    Über die Aufnahme weiterer Mitglieder und ständiger Gäste entscheidet nach Empfehlung des geschäftsführenden Ausschusses die Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit.
  4. Beendigung der Mitgliedschaft
    Wenn eine Kirche oder Gemeinde in Köln nicht mehr existiert, wird das Erlöschen der Mitgliedschaft durch die Mitgliederversammlung festgestellt.
    Wenn ein Mitglied erklärter Maßen oder faktisch die Satzung der ACK Köln nicht mehr bejaht, kann die Mitgliederversammlung die Beendigung der Zugehörigkeit zur ACK Köln mit Zweidrittelmehrheit beschließen.

§4 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung der ACK Köln tritt jährlich mindestens sechsmal zusammen.
  2. Der Mitgliederversammlung gehören als geborene Vertreter an der Stadtdechant des römisch-katholischen Stadtdekanates Köln und der Stadtsuperintendent des evangelischen Stadtkirchenverbandes Köln.
  3. In die Mitgliederversammlung entsenden das römisch-katholische Stadtdekanat Köln und der evangelische Stadtkirchenverband Köln jeweils fünf Vertreter/innen. Die anderen Mitglieder der ACK Köln entsenden jeweils eine/n Vertreter/in.
  4. Die Mitgliederversammlung wählt aus ihrer Mitte die/den Vorsitzende/n sowie vier weitere Mitglieder des geschäftsführenden Ausschusses für jeweils drei Jahre. Wiederwahl ist möglich.
  5. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sollen nach Möglichkeit einmütig gefaßt werden. Bei Abstimmungen gilt die einfache Mehrheit der Anwesenden.

§5 Geschäftsführender Ausschuss

  1. Der geschäftsführende Ausschuss besteht aus der/dem Vorsitzenden der ACK Köln und jeweils einem/r Vertreter/in aus
    1. der röm.-kath. Kirche,
    2. der ev. Landeskirche,
    3. einer orthodoxen oder der anglikanischen oder der alt-katholischen Kirche,
    4. einer ev. Freikirche oder einer anderen Mitgliedskirche.
    Der geschäftsführende Ausschuss wählt aus seiner Mitte eine/n stellvertretende/n Vorsitzende/n.
  2. Der geschäftsführende Ausschuss führt die allgemeinen Geschäfte und bereitet die Mitgliederversammlungen vor. Er ist insbesondere verantwortlich für die tatsächliche Wahrnehmung der in §2 beschriebenen Aufgaben der ACK Köln. Es können ihm von der Mitgliederversammlung besondere Aufgaben übertragen werden.
    Der von der Mitgliederversammlung der ACK Köln gewählte Vorsitzende ist zugleich Vorsitzender des geschäftsführenden Ausschusses. Er führt die laufenden Geschäfte der ACK Köln, beruft die Mitgliederversammlung und den geschäftsführenden Ausschuss ein und vertritt die ACK Köln gegenüber ihren Mitgliedern und in der Öffentlichkeit.

§6 Arbeitsausschüsse

Mitgliederversammlung und geschäftsführender Ausschuss können Arbeitsausschüsse für besondere Aufgaben berufen. Diese Ausschüsse sind der Mitgliederversammlung verantwortlich und können ohne Auftrag nicht von sich aus an die Öffentlichkeit treten.

§7 Finanzen

Alle Mitglieder der ACK Köln tragen im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu den notwendigen Ausgaben und laufenden Kosten der Arbeitsgemeinschaft bei.
Über die Verwendung der Gelder hat der geschäftsführende Ausschuss jährlich Rechenschaft gegenüber der Mitgliederversammlung abzulegen.

§8 Öffentlichkeitsarbeit

Neben eigenen Publikationen geschieht die Öffentlichkeitsarbeit in Zusammenarbeit mit den Kölner Ökumenischen Nachrichten.

§9 Satzungsänderungen

Eine Satzungsänderung bedarf der vorherigen schriftlichen Ankündigung und einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitgliederversammlung.

Mitglieder sind zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Satzung:

  • Äthiopisch-Orthodoxe Kirche in Deutschland
  • Anglikanische Kirche
  • Alt-Katholiken, Kath. Pfarrgemeinde
  • Armenisch-Apostolische Orthodoxe Kirche
  • Die Heilsarmee
  • Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Köln-Mülheim
  • Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Köln-Porz
  • Ev.-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) Rheinaustraße
  • Ev.-methodistische Kirche
  • Ev. Stadtkirchenverband Köln
  • Ev.-Lutherische Kirche Finnlands
  • Griech.-Orthodoxe Kirche von Antiochien
  • Griech.-Orthodoxe Metropolie von Deutschland
  • Herrnhuter Brüdergemeine
  • Japanische Ev. Gemeinde Köln/Bonn
  • Niederländisch-Reformierte Kirche in Deutschland
  • Römisch-Katholische Kirche
  • Russisch-Orthodoxe Kirche (Patriarchat Moskau)
  • Selbständige Ev.-Lutherische. Kirche (SELK)
  • Ukrainisch-Orthodoxe Kirche
  • Ungarische evangelisch-reformierte und -lutherische Kirchengemeinde im Rheinland und in Westfalen

Gäste sind zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Satzung:

  • Apostelamt Jesu Christi
  • Freie ev. Gemeinde Köln-Lindenthal
  • Freie ev. Gemeinde Köln-Mülheim

Assoziierte Gruppen sind zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Satzung:

  • Ev.-Kath. Arbeitskreis für Ökumene im Stadtbereich Köln
  • Netzwerk Asyl

 

Herrnhuter Losungen

Tageslosung von Donnerstag, 23. November 2017
HERR, wenn ich an deine ewigen Ordnungen denke, so werde ich getröstet.

Nachrichten

Ökumenisches Abendgebet

Die Ökumenischen Abendgebete

 

finden jeweils am letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr in der Antoniter-Kirche statt.
Schildergasse 57, 50667 Köln

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