
Referate

Predigt von Prof. Dr. Hermann Otto Pesch zum Ökumenischen Neujahrs-Empfang 2010: "Damit ihr Hoffnung habt!"
"Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe"
In seinem Referat regte Prof. Dr. Konrad Raiser, der frühere General- sekretär des Ökumenischen Rates der Kirchen, an, eine „Taufekklesiologie“ zu entwickeln. Das Referat lesen Sie hier:
Charta Oecumenica
29. Januar 2006
Antoniterkirche
Bericht des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region
11. Kölner Ökumene-Tag
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20 Jahre ACK KölnRückblick auf die Feier im Kölner Dom-ForumGeschrieben von Engelbert Broich Â
  Ökumenische Beziehungen durch theologische Gespräche vertiefen
Im gut besuchten Domforum fanden sich insbesondere Vertretende der aktuell 18 ACK-Mitglieder ein. Mitglieder sind christliche Kirchen und kirchliche Gemeinschaften. Durch theologische Gespräche vertiefen sie ihre ökumenischen Beziehungen, versuchen sie Spannungen abzubauen und gemeinsame Empfehlungen zu erarbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt ist das gemeinsame Eintreten für Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung..
ACK-Mitglied ist auch der Evangelische Kirchenverband Köln und Region. So weilte Stadtsuperintendent Rolf Domning unter den Zuhörenden. Pfarrer i.R. Dr. Hans-Georg Link, von 1987 bis 2004 der erste Ökumenepfarrer des Verbandes, und sein Nachfolger Dr. Martin Bock, Leiter der Melanchthon-Akademie des Kirchenverbandes in der Südstadt und ACK-Vorstand, wirkten aktiv beim Programm des Abends mit.
Hans-Georg Link war Mitbegründer der Kölner ACK "Anfangs war die Arbeit eher katholisch und evangelisch bestimmt"
Kreuz weist auch auf die Verantwortung für die Erde hin In der zweiten Gesprächsrunde standen Ulrike Graupner, Pfarrerin der Evangelischen Clarenbach-Kirchengemeinde Köln-Braunsfeld, das ACK-Gastmitglied Benediktinerin Schwester Gabriele Funkschmidt und das ACK-Vorstandsmitglied Rainer Will vom Katholischen Bildungswerk Köln auf dem Podium. Mit ihnen sprach der Moderator Bock über die Gegenwart und Zukunft der christlichen Ökumene in Köln. Der Theologe und Pädagoge Will erzählte von den bislang vier Kölner Brückenwegen, der Entstehung und Wirkung des Ökumene- und Versöhnungskreuzes. Rainer Will, Theologe (Kath. Bildungswerk) „Anlässlich des ersten ökumenischen Kölner Brückenweges 1998 hatten wir die Idee für ein eigenes Kreuz.“ Will fragte bei dem mit ihm befreundeten Heilbronner Künstler Raphael Seitz an, der das Werk nach Vorgabe des Kölner Ökumene-Logos fertigte. „Im Zentrum ist das geschwungene Kreuz, in dem manche eine Taube als Zeichen für den Heiligen Geist oder ein Ökumeneschiff sehen. Wichtig sind auch das Motiv und die Farben des Regenbogens, die hinweisen auf unsere Verantwortung für die Erde.“ Nicht nur auf den drei folgenden Kölner Brückenwegen, der letzte fand 2007 zum Evangelischen Kirchentag in Köln statt, habe sich das Kreuz als Identität stiftendes Symbol für die Ökumene hier in Köln und der Umgebung etabliert, meinte Will. Ebenso sei es ein strahlender Blickfang auf dem 1. Ökumenischen Kirchentag 2003 in Berlin gewesen. Zudem sei es seit Januar 2006 zum Erkennungszeichen der Ökumenemonate in den ACK-Mitgliedsgemeinden geworden. Anlass für den ersten Brückenweg war eine Domwallfahrt. "Die wollten wir ökumenisch machen", erinnerte Will. Zunächst habe man das Kind "Pilgerweg" nennen wollen. "Das war aber damals noch nicht möglich. Das klang zu katholisch. Und da wir über zwei Brücken gehen wollten, haben wir die Veranstaltung kurzerhand Brückenweg genannt."
Im Kloster ist Ökumene ein "relativ junges Thema"
Schwester Gabriele, die in der Benediktinerinnen-Kommunität von der ewigen Anbetung in Köln-Raderthal lebt, bekannte: „Ich hatte von der ACK vorher gar nichts gehört.“ In ihrem Kloster sei Ökumene ein relativ junges Thema. Funkschmidt wuchs in einer gemischt konfessionellen, freikirchlich orientierten Familie auf, trat später in die katholische Kirche ein. „Meine Mitschwestern wissen, ein Drittel meines Herzens tickt noch freikirchlich.“ Von Schwester Gabriele stammt auch der Vorschlag, in ihrer Gemeinschaft ein Mal im Monat eine Votivmesse für die Einheit der Christen zu lesen. „Das Thema Ökumene ist deutlich in das Bewusstsein unserer Kommunität gesickert, ohne dass es ein Anliegen ist“, relativierte Funkschmidt. Bock sagte ihr Dank fürs Brückenbauen. Was heißt Rechtfertigung überhaupt? Das gemeinsame Beten ist elementar für die Ökumene"
"Ökumene ein religiöses Tu-Wort"
  Erst am Vorabend hatte er spontan zugesagt, für die vorgesehene Referentin einzuspringen, und auf der Rückfahrt von einer Vortragsreise in Köln Station zu machen. Seine Ausführungen über „Die ACK im Horizont ökumenischer Herausforderung“ verdeutlichte rasch, wie versiert Haudel auf dem Gebiet der Ökumene ist. Von seinem Vortrag gestärkt, in dem Haudel mehrmals die Taufe als die gemeinsame christliche Grundlage betonte, folgten zahlreiche Gäste der Einladung des ACK-Vorsitzenden Monsignore Rainer Fischer. Fischer, für den "Ökumene ein religiöses Tu-Wort" ist, bat abschließend zum gemeinsamen Besuch des Baptisteriums. Das Baptisterium   Der heute durch eine verschließbare Gittertür zumindest vor Vandalismus geschützte frühchristliche Taufort unterhalb des Doms ist zu einem unansehnlichen Flecken verkommen. Gleichwohl empfanden die meisten der ACK-Gäste, die am Taufbecken gemeinsam ein Gebet sprachen und von Will dessen Geschichte erläutert bekamen, die Begegnung mit der historischen Taufstätte, mit einem der ältesten Zeugnisse der Christenheit im Rheinland, als sehr beglückend. Â
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        Fotos: Esther Vietz |
Die Jahreslosung
für 2012
Vorankündigungen
Die Ökumenischen Abendgebete
finden jeweils am letzten Sonntag im Monat um 18 Uhr in der [->] Antoniter-Kirche statt. Schildergasse 57,
50667 Köln

AntoniterCityKirche, Foto: Esther Vietz
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Ökumenische
Abendgebete:
Immer am letzten
Sonntag im Monat
um 18.00Â Uhr in der
Antoniter-Kirche
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T E R M I N -VORSCHAU
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